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Das herrliche Wetter nutzten gut 20 Anwohner, Stadtverordnete, Lehrerinnen und Eltern, die als Initiative Beethovenschule am vergangenen Sonntag kurzentschlossen Ihren Erfolg bei Kaffee und Kuchen feierten. Seit wenigen Tagen ist nun auch das letzte Teilgrundstück des Schulhofes der Beethovenschule wieder für die Schülerinnen und Schüler zugänglich gemacht worden und damit das Hauptziel der Initiative erfüllt.

zielfeier_1_k zielfeier_2_kSo wurde der ursprüngliche Plan der Stadt, einen Großteil des Schulhofes abzutrennen und zur Bebauung an private Investoren zu veräußern nun endgültig verhindert. „Dafür war viel Hartnäckigkeit und Engagement erforderlich.

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Dass es soviel Zeit brauchte, hätte wohl keiner gedacht,“ so Hermann Gaffga, einer der Initiatoren, und Günther Eufinger, Sprecher der Initiative. „Aber der Einsatz hat sich gelohnt, wo sonst sollen Kinder in der Stadt noch den Platz zum Toben finden?“

Wir danken Allen die hierzu beigetragen haben, in welcher Form auch immer!

Nach über 8 Jahren Engagement ist es nun bald soweit:

IMG_20160831_130015_mHeute hat der Rückbau des Zaunes begonnen, der seit dem Neubau der Schule in 2012 das Grundstück der Schule durchtrennte. Die Zaungitter wurden bereits weitgehend entfernt, offenbar sollen bis nächste Woche auch die Zaunpfosten entfernt werden. Einige Kinder haben die erweiterte Fläche schon zum Spielen genutzt!

Wir freuen uns sehr, dass wir kurz vor der Erfüllung des zentralen Ziels unserer Initiative stehen!

Ein Wehrmutstropfen: Wahrscheinlich müssen noch weitere Bäume gefällt werden, vermutlich wurde das Wurzelwerk bei der Suche nach Kampfmitteln doch zu schwer beschädigt. 

Sind wir bald am Ziel?

Die Stadt hat verkündet, dass in den nächsten Tagen die Arbeiten zur Wiederherrichtung des Restgrundstücks der Beethovenschule als Pausenhof beginnen.
Die Stadt möchte dabei so baumschonend wie möglich arbeiten. Zunächst werden die Bäume mit Flatterband abgedeckt, damit sich keine Tiere einnisten. Dann wird der  Boden um bis zu einen Meter tief ausgehoben. Anschließend erfolgt die Kampfmittelsondierung und eventuelle Beseitigung von Kampfmittelrückständen, bevor der Boden mit neuer Erde verfüllt und in einfachster Form als Schulhof wieder hergerichtet wird. Einen genauen Zeitplan hat die Stadt nicht genannt, hier spielt auch die Witterung eine Rolle.
Hier der Link auf die vollständige Pressemitteilung.
Wenn alles so kommt, sind wir tatsächlich am Ziel. Die Schüler haben den ganzen Schulhof wieder zum Toben und die seit 2008 lange verfolgte Veräußerung an private Investoren und Wohnbebauung (und damit notwendige Baumbeseitigung) ist endgültig vom Tisch.
Wir danken Allen, die hierzu beigetragen haben und halten Sie/Euch über die weitere Umsetzung auf dem Laufenden.

 

Link zum PDF Dokument

 

 

Liebe Unterstützer,

erneut ist der Beschluss der Stadtverordneten in Gefahr mit der das Gesamtgelände um die Beethovenschule als Pausenhof genutzt werden soll. Aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung haben wir erfahren, dass die Kostenschätzung weit über den bewilligten Geldern liegt. Hier regt sich unser Misstrauen: Ist die Herrichtung des Grundstücks wirklich so aufwendig oder werden die Kosten absichtlich hochgerechnet? Nur zu gut erinnern wir uns an die Situation vor einem Jahr, als beschlossen wurde, alle Bäume auf dem Gelände zu fällen und sich dies durch unsere Nachforschungen als nicht notwendig heraus stellte.  Daher stellen wir Fragen im

Ausschuss Umwelt Planen Bauen, Donnerstag, 27. Juni 2013
Kommt mit! Treffpunkt: Foyer des Rathauses zu einer Aktion mit Kindern ab 17:00 Uhr, die mit Eltern gemeinsam den Schulhof der Beethovenschule nach ihren Vorstellungen gestalten.
Die Sitzung beginnt um 17:45 Uhr, unsere Beteiligung endet ca. 18:00 Uhr.

Unsere dringenden Fragen:

(1) Bürgernahe Politik? Warum bricht die Stadtverwaltung die Vereinbarungen?
Im Sommer 2012 wurde zwischen Stadtverwaltung, Eltern und Ini BeeS vereinbart, dass die Stadt die Interessengruppen am weiteren Vorgehen zur Kampfmittelräumung aktiv einbindet, Beispielsweise bei Erkundungen durch Experten vor Ort. Dies ist jetzt wieder nicht erfolgt. Warum hat sich die Stadtverwaltung nicht an diese Vereinbarung gehalten?

(2) Was ist die Faktenlage?
a) Auf welchen Tatsachen beruht die aktuelle Kosteneinschätzung?
b) Wurden Probedetektionen und -grabungen durchgeführt? Mit welchem Ergebnis?
c) Sind in der aktuellen Kostenschätzungen Handschachtungen im Bereich der Bäume bereits berücksichtigt?
d) Wann erhalten wir und der Elternbeirat Einblick in den Vorgang?

 

Unsere Broschüre

Broschüre Initiative Beethovenschule

Link zu unserer neuen Broschüre:
www.initiative-bees.de/Material/Info_Ini_BeeS_1306.pdf (2,5 MB)

 

Wir möchten damit Stadtverordnete, Eltern und sonstige Interessierte informieren zu Status, Hintergründen und zur Situation rund um das Grundstück.

Kommt mit zum Ausschuss Umwelt, Planen Bauen!!
27. Juni 2013, 17.30 bis 18.15 Uhr, Treffpunkt Foyer im Rathaus

Hintergrund: Endlich haben wir eine Stellungnahme der Stadt erhalten: Teilstück A soll bereits nach den Sommerferien als Pausenhof genutzt werden. Das ist ein Erfolg für alle, die sich hier engagiert haben! Die Aussage zum neuen Zaun:

„Dieser Zaun ist Teil der Vertragsleistung mit HochTief und verursacht im Unterschied zum provisorischen Holzzaun (für den Mietkosten anfallen) keine laufenden Kosten. Dieser Zaun kann später relativ problemlos versetzt bzw. entfernt werden.“

Das begrüßen wir und erwarten, dass dieser Zaun zwischen „A“ und „B“ entfernt wird, sobald das Gesamtgelände als Pausenhof genutzt werden kann.

Nicht befriedigend sind die Auskünfte zu Teilstück B. Hier liegt immer noch kein Zeitplan vor. Begründung: man wisse nicht, wann der Prozess zur Ermittlung der Kosten abgeschlossen ist.
Das ist für uns nicht nachvollziehbar! Angebote zur Kampfmittelräumung auf einer solchen Fläche dürften in wenigen Tagen einzuholen sein. Inzwischen zieht sich dieser Prozess bereits drei Monate hin! Was dauert hier so lange?

 

Es bleiben auch andere Fragen. Beispiel: Warum umfasst der neue Zaun nicht die gesamte kampfmittelfreie Fläche? Der erweiterte Pausenhof hätte schon heute um etwa 300 Quadratmeter größer ausfallen können, in der Abbildung gelb eingefärbt. Wir müssen diese und andere Fragen klären und besuchen daher den Ausschuss für Umwelt Planen Bauen am 27. Juni.

 

An der Beethovenschule ist in den letzten Tagen mitten in den ehemaligen Schulhof ein neuer Zaun errichtet worden (siehe Bild).

Daraus, dass dieser neue Zaun massive Betonfundamente erhalten hat, für uns offensichtlich dass hier die Teilung des Grundstücks zementiert werden soll. Vordergründig geht es um die Herrichtung des Teilstücks A als Pausenhof, was wir begrüßen.

Äußerst fragwürdig ist jedoch die Tatsache, dass hierzu massive Betonfundamente eingesetzt werden und nicht etwa ein provisorischer Bauzaun. Im Klartext: Hier werden wieder Fakten geschaffen, die einer Nutzung des Gesamtgeländes als Schulhof entgegen laufen. Denn, wenn nach Stadtverordnetenbeschluss das Teilstück B ebenfalls als Pausenhof genutzt wird, wäre die Trennung der Grundstückteile absolut überflüssig und störend. So liegt die Vermutung nahe, dass das zuständige Dezernat gar nicht plant, das Teilstück B tatsächlich als Pausenhof herzurichten und zu nutzen.

Immer wieder betont Oberbürgermeister Horst Schneider wie wichtig ihm eine bürgernahe Politik. Leider können wir davon nichts erkennen. Mehrfach haben wir die Stadt gebeten uns doch im Vorfeld über solche Maßnahmen zu informieren. Diese Bitte wurde erneut missachtet. Erst auf unsere Nachfrage wurde diese Woche mitgeteilt, dass der Bereich A zur Nutzung als Pausenhof vorbereitet wird. Im nächsten Schritt soll Rasen eingesät werden. Auf unsere Frage, warum hierzu Betonfundamente verwendet wurden, blieb die Antwort aus.
So sind Maßnahmen und die damit verbundene Informationspolitik erneut ein trauriges Beispiel dafür, wie Interessen der Bürger eben nicht beachtet werden.
Bürgernähe geht anders!

Umso wichtiger, die Vorgänge weiter aufmerksam zu verfolgen. Vielen Dank an alle Unterstützer, die uns Bilder und Statements geliefert haben, unsere Broschüre wird in den nächsten Tagen fertig werden. Alle die noch nicht dabei sind können noch Bilder nachliefern.

Und nicht vergessen:
Nächstes Treffen, Mittwoch, 12.6. 20:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Weikertsblochstraße 58.

Nachdem die Nutzung des Gesamt-Grundstücks für die Schule gesichert ist, ging es in der Bürgerversammlung am 4. Juli in der Paul-Gehardt-Gemeinde darum vollkommen sinnlose Baumfällungen durch die Stadt zu verhindern. Das konnten wir erreichen: 

(1) Keine rücksichtslosen Fällungen auf dem südlichen Teilgrundstück!

Mitte Juni teilte die Stadt noch mit:

„Nach dem Abbau der Interimsklassenräume müssen auch die restlichen Bäume entfernt werden, um dort Risiken auszuschließen“

Davon ist nun keine Rede mehr, die pauschalen Fällungen sind vom Tisch.

Wo immer möglich, werden Bäume geschont.

 Ein Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass sich unsere Thesen bestätigt haben und sich einige Aussagen der Stadt als haltlos erwiesen haben. Es lässt sich sehr wohl leicht ermitteln, wie weit die Trümmer-Aufüllungen reichen. Außerhalb davon kann mit baumschonenden und damit auch kosten- und zeitgünstigen Verfahren gearbeitet werden, auch durch Wurzbereiche hindurch! 

(2) Baumschonende Verfahren werden auf der Baustelle evaluiert

Nach unseren Informationen gibt es Verfahren, mit denen sich auch in Bereichen mit Trümmer-Auffüllungen sicher Sprengbomben orten lassen, ohne die Bäume zu fällen. Vielen Dank noch mal an Karen Lüders, für die aufwendige Recherche und die sehr gute Argumentation auf der Versammlung. Daraufhin hat die Stadt nun einen Termin am Mittwoch, 11. Juli organisiert: Fachfirmen, Kampfmittelräumdienst, Vertreter der Stadt und von unserer Seite klären auf dem Schulegelände, ob sich solche Verfahren einsetzen lassen. 

Jeder Baum, den wir vor der Fällung bewahren, spart der Stadt Offenbach bares Geld.

Es entfallen:

  • Kosten für Fällung
  • Kosten für Erdaushub
  • Kosten für Ausgleichsmaßnahmen

 Hinzu kommt der unermessliche Wert des alten Baumbestandes, der maßgeblich dazu beiträgt die Lern- und Lebensqualität im Quartier zu sichern. Faktoren, auf die Offenbach so dringend angewiesen ist.

Anwohnerversammlung

Die Stadtverordneten haben am Donnerstag, den 21. Juni beschlossen, dass die offenen Fragen zum Thema Baumfällung an der Beethovenschule in einer Bürgerversammlung geklärt werden.

Nun wurde der Termin festgelegt:

Anwohnerversammlung zu Baumfällungen Beethovenschule

Mittwoch, 4. Juli 2012

ab 17:00 Uhr

Paul-Gerhardt-Gemeinde
Lorzing Straße 10
63069 Offenbach

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung!

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