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Die Medien berichten …

Hessenschau am 22.6 – 03:57

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3056 

Frankfurter Rundschau am 22.06 –

http://www.fr-online.de/offenbach/protest-gegen-faellungen-demo-gegen-oberbuergermeister,1472856,16447036.html

Offenbach Post

Am 22.06: Off-Po-22_06

Am 22.06 (Innenseiten): Off-Po_Innen_22_06

Am 23.06 : Off_Po_23_06

zur Kampfmittelsituation an der Beethovenschule sind ja noch viele Fragen offen und in vielen Gesprächen erkennen wir, dass Anwohner, Eltern und auch Medienvertreter hin und wieder Schwierigkeiten haben, die von der Stadt präsentierten Informationen zu verstehen und zu bewerten.

 Aus diesem Grund haben wir eine eigene Faktensammlung mit möglichst einfachen Worten zusammen getragen (siehe Anhang).

 Neue (alte) Erkenntnisse

Enthalten ist ein Luftbild aus dem März 1945.

Auf den Aufnahmen sind die Areale der Beethovenschule und das ehemaligeTeichgelände deutlich zu erkennen.

 Ergebnis

Wir kommen zu dem Schluss, dass keine Notwendigkeit für die Baumfällung auf dem gesamten Areal besteht.

 Aber lest lieber selbst! Ini BeeS Fakentlage Kampfmittel

Endlich gute Neuigkeiten !

Die Stadtverordneten haben in Ihrer Sitzung vom 21.6 beschlossen, das südliche Teilgrundstück dauerhaft durch die Schule nutzen zu lassen.

Aufgrund der aktuellen Lage hatte die CDU einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, den die Koalition unterstützt hat.

Dieser Antrag wurde einstimmig (!) angenommen.

Das wäre so sicher nicht gekommen, ohne das tolle Engagement, dass Ihr in den letzten Tagen geleistet habt.

Einen herzlichen Dank an Alle, die dazu beigetragen haben. Ob mit Leserbriefen, Recherchen, Organisation oder Teilnahme an der Aktion am 21.6 im Rathaus.

Die Hessenschau hat gestern Abend (22.6) berichtet (19.30 Uhr). Hier ist der Beitrag zu sehen (03:57): http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3056

Artikel sind in der Presse erschienen, die wir in den nächsten Tagen einstellen werden.

Noch nicht vom Tisch ist die Fällung der Bäume – Vorher Anwohnerversammlung

Beschlossen wurde auch, dass die Stadt noch vor den ersten Fällungen eine Versammlung für Anwohner und Eltern abhält, in der die noch offenen Fragen zur Fällung geklärt werden sollen.

Das halten wir auch für zwingend notwendig, denn nach jüngsten Erkenntnissen aus unseren Recherchen, ist die Komplettfällung alles andere als unausweichlich.

Das bereiten wir gerade auf!.

Mit Bestürzung und Unverständnis haben Eltern, Lehrer und Anwohner, die Entscheidung des OBs Horst Schneider zur Kenntnis genommen ALLE – wirklich ALLE – Bäume auf dem Gesamtgelände der Beethovenschule zu fällen. Darum:

Aktion der Initiative  zur Sitzung der Stadtverordneten
am Donnerstag, 21. Juni 2012
16.15 bis 17.00 Uhr
Treffpunkt im Rathaus

Klar geht Sicherheit vor, aber hier bleiben viele Fragen offen:

(1) Keine offene Informationspolitik der Stadt
Warum sind Initiative und Eltern nicht in die Einschätzungen des Kampfmittelräumdienstes mit einbezogen worden? So hätten wir Informationen aus erster Hand und nicht erneut den Eindruck, das wieder einmal ohne Beteiligung der Betroffenen gehandelt wird. Was ist so geheim an den Abstimmungen mit dem Kampfmittelräumdienst, dass uns nicht ohne weiteres Einblick in den Vorgang gewährt wird?

(2) Untragbares Risiko auch ohne Bebauung?
Wieso wird hier – nach unserer Kenntnis erstmalig für das Offenbacher Stadtgebiet – auf Flächen nach Bomben gesucht, die vorerst nicht bebaut werden sollen?

(3) Was passiert mit den vielen anderen Flächen der Stadt, mit ähnlicher Fundlage?
Wir dort jetzt auch alles abgeholzt?

(4) Wieso werden unsere Kinder täglich unverhältnismäßig hohen Gefahren im Verkehr ausgesetzt?
Wenn die Sicherheit für Schulen so hoch gewertet wird, werden dann endlich auch unsere jahrelangen Forderungen nach Verkehrssicherung erfüllt? Vor der Beethovenschule kommt es beinahe wöchentlich zu brenzligen Unfällen. Hier war die Stadt bisher weitgehend untätig.

(5) Wieso nimmt die Entscheidung über den Trennzaun so viel Zeit in Anspruch?
Warum dauert es so lange, eine Entscheidung darüber  zu fällen, ob es einen Trennzaun geben soll? Denn würden hier positive Zeichen gegeben, wäre die Aufregung nicht so groß.

Mit all diesen Fragen muss man als Bürger misstrauisch werden und vermuten, der Kahlschlag an der Beethovenschule diene vor allen Dingen dazu, das Teilgrundstück der Beethovenschule verkaufsfähig zu machen.

Aktion zum Richtfest

Herzlichen Dank an alle die unsere Aktion zum Richtfest so tatkräftig unterstützt haben!

Im Vorfeld hatten wir diese Pressemitteilung an die Medien gerichtet: Pressemitteilung

Mit Unterstützung des Schulelternbeirates haben neben Eltern, auch LehrerInnen mit Ihren Klassen Plakate und Bilder gemalt.

Aktion zum Richtfest

(Klicken zum Vergrößern)

Weitere Bilder von Manfred Rößmann: Link

Artikel Offenbach Post: Link

Artikel Frankfurter Rundschau: Link

Wir freuen uns über die vielen positiven Signale – auch von den Vertretern der Stadt – zu einem ungeteilten Grundstück und hoffen, dass es bald zu verbindlichen Entscheidungen hierzu kommt.

Kundgebung der Iniatiative anlässlich des Richtfests der neuen Beethovenschule

Initiative Beethovenschule freut sich über das Richtfest und tritt ein:

Für den Erhalt des gesamten Grundstücks.

Kein Trennzaun an der Beethovenschule!

Die Initiative Beethovenschule ist ein Zusammenschluss von Eltern und LehrerInnen der Beethovenschule sowie Anwohnern aus dem Musikerviertel. Zum Richtfest beziehen wir Stellung zur Grundstückssituation.

  • Der ursprüngliche Plan der Stadt, auf der Südseite rund 1/3 des Schulgeländes zur Bebauung zu verkaufen, ist auf Grund der Koalitionsvereinbarung im Offenbacher Rathaus derzeit politisch nicht durchsetzbar.

  • Es stellt sich nun die Frage, wie das südliche Teilgrundstück zu nutzen ist, für den an Hochtief bislang kein Betreuungsauftrag erteilt ist. Inzwischen haben sich die zuständigen Ämter mit der Frage beschäftigt und zwei umsetzbare Varianten vorgelegt:


(1) Trennzaun. Demnach sollen beide Grundstücksteile durch einen Zaun getrennt werden. Die Nutzung als Pausenhof soll durch ein Tor erfolgen, das zu den Pausen geöffnet wird.

(2) Kein Trennzaun. Bei dieser Variante wäre das gesamte Grundstück uneingeschränkt für die Schule nutzbar. Es wäre zu klären, wie es zu pflegen ist. Entweder, indem der Auftrag an Hochtief erweitert wird oder die Stadt die Pflege übernimmt.

Die Initiative Beethovenschule spricht sich eindeutig für die Variante 2 aus und lehnt die Variante 1 ab, da hier die Nutzung als Pausenhof massiven Einschränkungen durch Zaun und Tor unterworfen ist. Weitere Gründe:

a) Ganztagsbetrieb. Die Schule hat zu Beginn des Jahres die Umstellung auf eine Ganztagsschule beantragt. Der Ganztagsbetrieb ist jedoch in den bisherigen Plänen zum Pausenhof, die den Trennzaun vorsehen, nicht berücksichtigt. Eine Ganztagsschule erfordert einen erheblich erweiterten Flächenbedarf, der mit einer Zaunlösung nicht bzw. nur zu Ungunsten der Bildungsqualität und zum Nachteil der Kinderentwicklung gedeckt werden kann.

b) Nutzung durch KITAS, Horte und Kinder bzw. Familien aus der Nachbarschaft
. Die Beethovenschule wurde vor dem Neubau auch durch Horte genutzt, die selbst über kein Außengelände verfügen (z.B. Tabaluga Hort, Hort Kinderland). Auch diese Einrichtungen sollen wieder das gesamte Grundstück uneingeschränkt nutzen können. Durch das Defizit an öffentlichen Spielflächen im Einzugsbereich der Beethovenschule spielen außerdem immer mehr Kinder direkt auf der Strasse und setzen sich und Andere größeren Gefahren aus. Die öffentliche Nutzung der Gesamtfläche ist auch in dieser Hinsicht ein vernünftiger Lösungsansatz. Die Schulleitung begrüßt ausdrücklich eine solche Nutzung und sieht keine Konflikte mit dem Ganztagsbetrieb.

c) Grüne Mitte im Quartier: Die Initiative erinnert daran, dass die aufgelockerte Bauweise der alten Schule und für den Neubau bereits 19 Bäume verschwunden sind. Die Initiative möchte das Grundstück als ungeteilte „grüne Mitte“ mit dem restlichen Baumbestand erhalten und spricht sich entschieden gegen weitere „Nachverdichtung“ / Bebauung aus.

Bei der weiteren Kampfmittelbeseitigung ist maximale Rücksicht auf den Erhalt des Baumbestandes zu nehmen.

Dies alles auch vor dem Hintergrund der Fluglärmentwicklung. Die Bewahrung einer gewissen Lebensqualität im vorhandenen Bestand sollte für unsere Stadtverantwortlichen eine höchste Priorität sein.

Ein Trennzaun schränkt die Nutzung des Grundstücks in der Zukunft massiv ein und ist gestalterisch mehr als fragwürdig.

Wir fordern die politisch Handelnden auf, sich unserer Haltung anzuschließen und alle Kraft darauf zu verwenden, ein ungeteiltes Grundstück für die Beethovenschule zu realisieren.

Die Initiative wird diese Ziele auch in Zukunft hartnäckig weiter verfolgen. Die Initiative weiß sich mit diesen Forderungen einig mit den Schulgremien und der Schulleitung.

(Die Erklärung können Sie auch als PDF herunterladen) PM_Richtfest

Aktuell:

Sitzung des Aussschusses für Umwelt, Planen, Bauen am Donnerstag 23.2. 19:30 Uhr

Aktion zum Richtfest

Pressemitteilung: „Kleiner Schulhof mit Blick auf Freiland“

 

Die Stadt Offenbach plant 4.500 qm von 10.500 qm Schulhof an private Investoren zu veräußern.

Wir wehren uns gegen eine Politik, die unseren Kindern den notwendigen Spiel- und Bewegungsraum nimmt.

Unsere Position

Unsere Ziele

Schließen Sie sich dieser Initiative an…

Nächste Sitzung des Ausschusses UBP am Donnerstag, 23.2. um 19:30 Uhr: Präsenz zeigen!

Treffpunk: 19.45 im Rathaus an der Pförtnerloge

Worum geht es? Ein wesentlicher Teil der praktischen Regierungsarbeit in Offenbach wird auf die Ausschüsse verlagert, in denen Stadtverordnete wichtige Entscheidungen für das Stadtparlament fachlich vorbereiten. In der Regel folgen dann die Stadtverordneten bei Abstimmungen den Empfehlungen des Ausschusses. Es gibt mehrere Ausschüsse nach Themenfelder. Für die Frage des Grundstücks der Beethovenschule ist der Ausschuss „Umwelt Planen Bauen (UPB)“ maßgeblich. Seit kurzer Zeit gibt es in Offenbach die Möglichkeit für Bürger, Ausschusssitzungen zu besuchen und Fragen an den Ausschuss zu richten.

Diese Möglichkeit haben wir zum ersten Mal am 19. Januar dieses Jahres genutzt. Wir haben kurz die Initiative und unsere Position vorgestellt und an den Ausschuss diese drei Fragen gerichtet:

Frage 1: Kann sich der Ausschuss der Position der Initiative anschließen, dass es unsinnig ist, die vorhandenen Spielflächen / Freiflächen an der Beethovenschule durch einen Zaun zu trennen? – Welche Aktivitäten werden vorgeschlagen, um dieses Ziel zu erreichen?

 

Frage 2: Schließt sich der Ausschuss der Forderung an, dass bei der endgültigen, modifizierten Freiflächenplanung / Schulhofplanung Schule und Initiative schnellstmöglichst beteiligt werden? – Wie ist dies zu bewerkstelligen?

 

 

Frage 3: Welche Möglichkeiten werden gesehen, bei der weiteren Gefahrenabwehr  bezüglich weiterer Bombenuntersuchungen den noch vorhandenen wertvollen Baumbestand (19 im Zusammenhang mit dem Neubau gefällte Bäume  sind genug!) dauerhaft zu sichern?

Die Antworten zu diesen Fragen erwarten wir nun in der nächsten Auschusssitzung am 23. Februar 2012 um 20:00 Uhr.

Jeder dem der Schulhof der Beethovenschule am Herzen liegt, sollte mitkommen und vor Ort die Haltung der Stadtverwaltung und der Fraktionen zu erleben. Stadtverordnete, die für uns Position einnehmen, versichern uns immer wieder, wie wichtig unsere öffentliche Teilnahme ist.

Also, kommt mit  zum Ausschuss!

Unsere Aktion zum Richtfest

 

Am 29. Februar 2012 feiert die Beethovenschule Richtfest. Zu diesem Termin werden neben dem Oberbürgermeister auch andere Vertreter der Stadt Offenbach erscheinen. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um unseren Protest gegen die aktuellen Planungen der Stadt zu zeigen.

Öffentliche Kundgebung vor der Schule!

Start 10:00 Uhr

Es ist klar, dass zu diesem Termin Vormittags mitten in der Woche nicht jeder erscheinen kann.

Daher ist umso wichtiger: Jeder, der es sich einrichten kann:

Kommt mit, beteiligt Euch!

Transparente und Plakete haben wir vorrätig!

Inhalt unserer Pressemitteilung vom 23. Januar 2012

Initiative Beethovenschule weist in Ausschuss-sitzung auf absurde Planung hin.
Bewegt sich jetzt der Amtsschimmel?

In der Bürgerfragestunde des Ausschusses für Umwelt Planen und Bauen am 19.01.2012 machte die Initiative Beethovenschule die Stadtvertreter erneut auf die absurde Planung rund um die Beethovenschule aufmerksam. Die aktuelle Planung der Stadt sieht einen kleinen Pausenhof vor, der durch einen Zaun vom Restgelände abgetrennt ist (Grafik).

Vorausgegangen war am 20. Dezember ein Gespräch zwischen Vertretern der Initiative Beet-hovenschule und OB Horst Schneider. Damals zeigte sich der OB abwehrend, gestand aber zu, dass auch der südliche Teil durch ein „Törchen“ für Schüler/innen  und Anwohner genutzt werden kann. Seine Meinung zur aktuellen Planung: „Ich weiß gar nicht, was Ihr wollt. Das ist doch eine tolle Interimslösung!“ Der Rathauschef machte unmissverständlich klar, dass er weiterhin darauf sinnt, das Areal zu bebauen.

Günther Eufinger, Sprecher der Initiative Beet-hovenschule: „Was dem OB offenbar nicht klar ist: Sein Vorschlag mit einem „Törchen“ entbehrt der Logik. Denn, falls das überhaupt praktikabel ist, dass sich 500 Schüler durch ein Törchen drängen (Verletzungsrisiko) – müsste die andere Seite hinter dem Zaun ja ebenso durch einen Zaun gesichert werden (blaue Linie in der Grafik). Wenn dann aber das ganze Areal sowie so umzäunt ist, welchen Sinn hat dann noch ein extra Zaun in der Mitte (rot)? Dieser Zaun schränkt in jedem Fall die Nutzungsmöglichkeiten für das Areal massiv ein. Für den schulgerechten Unterhalt auf beiden Seiten müsste die Stadt jedoch bei der „Törchen-Lösung“ in jedem Fall aufkommen. Andernfalls muss das „Törchen“ geschlossen bleiben, dann kann aber auch von vornherein darauf verzichtet werden und die Schüler drängen sich auf dem heute geplanten minimalen Pausenhof. Die Idee des OBs ist also widersinnig.

Offenbar haben die Planer immer noch nicht realisiert, was ein solcher kleiner Pausenhof im Schulalltag bedeutet: deutlich höhere Unfallzahlen, Konflikte, Aggression, Verlust an Unterrichtsqualität, Einschränkung von Gestaltungsmöglichkeiten… . Hier wird bewusst die Gesundheit und der Schulerfolg der Grundschüler aufs Spiel gesetzt. Es fehlt der Platz zum Toben und freien Rennen. Das müsste die Stadt eigentlich selbst aus Ihren Erfahrungen an anderen Schulen im Stadtgebiet wissen. Was dort aber der baulichen Notsituation geschuldet ist und mit vertretbarem Aufwand nicht geändert werden kann, soll jetzt an der Beethovenschule bewusst herbeigeführt werden“.

Fest steht jedenfalls, dass der Bauträger HochTief schon den Auftrag erhalten hat, den Zaun zu ziehen, sobald der Neubau fertig ist. Die Zeit für eine modifizierte Planung wird langsam knapp, denn nach Plan wird die Schule die Schule im Spätsommer dieses Jahres fertig sein. Geht es nach den Vorschlägen der Initiative Beethovenschule, soll dann das gesamte Areal in Schulzeiten uneingeschränkt – also ohne Zaun – als Pausenhof genutzt werden und Nachmittags den Kindern / Anwohnern im Quartier zugänglich sein.

Immerhin hat die Initiative erreicht, dass sich nun der Ausschuss Umwelt Planen Bauen der Sache annimmt. Ergebnisse werden in der nächsten öffentlichen Sitzung am 23. Februar 2012 präsentiert.

—————- Ende der Pressemitteilung —————————————————–

Dieser Artikel erschien am 24.01.2012 in der Offenbach Post.

(PDF_Datei)

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